Urlaub auf Rügen – Ein einzigartiges Urlaubserlebnis

27. Januar 2012

Von den deutschen Inseln ist Rügen die flächengrößte und liegt an der Küste Vorpommerns.
Die Küste der Insel ist durch zahlreiche Buchten, den sogenannten Bodden, und mehreren Halbinseln und Landzungen stark zerklüftet, und beträgt rund 500 Kilometer Küstenlinie. Ungefähr 60 Kilometer davon sind feine Sandstrände. Rügen ist ein einzigartiges Naturparadies, und 2011 erhielt die Insel für ihren Naturpark Jasmund, sogar den Status des Weltkulturerbes der UNESCO verliehen. Für einen Urlaub der keine Wünsche offen lässt, gibt es auf Rügen unzählige Möglichkeiten, entweder Ferienhäuser auf Rügen zu mieten oder Zimmer in einem der vielfältigen Hotels auf Rügen zu buchen.

Romantische Spaziergänge und abenteuerliche Entdeckungstouren auf Rügen

Ein Urlaub auf Rügen, das heißt zunächst einmal pures Strand- und Badevergnügen. Die Strände Rügens bieten den Gästen für jeden Anspruch die richtigen Ausrichtungen. Strandkörbe, Spiel- und Sportmöglichkeiten, FKK-Strand, Hundestrand und der besonders sichere vom DLRG bewachte Strand, lassen Badevergnügen und entspanntes Sonnenanbeten, für den Urlauber ein unvergessliches Urlaubserlebnis werden.
Aber Rügen hat viel mehr zu bieten, als ein großartiges Naturparadies und als Region, die geprägt ist von historischer und kultureller Vielfalt. Am bekanntesten sind wohl die berühmten Kreidefelsen, als ein Wahrzeichen von Rügen und die von beeindruckender Schönheit sind. Aber Rügen verfügt auch über viele Naturparks, herrliche Buchenwälder, Wiesen und Weiden. Kleine Fischerdörfer und Bauernhöfe laden den Gast zum Verweilen ein, und lassen ihn, neben kulinarischen Genüssen in den Landgasthöfen, viele kleinen Schätze entdecken. Einen Besuch wert sind auch die Künslerdörfer auf Hiddensee. Ganz besonders sehens- und beachtenswert sind natürlich die historischen, in der Seebäder-Architektur, bebauten Promenaden mit ihren bezaubernden Villen und Hotels. Diese Bauten hatten ihre Hochzeit um die Jahrhundertwende des 19./20. Jahrhunderts und sind besonders liebevoll und aufwendig restauriert worden. Ein Spaziergang auf diesen Promenaden versetzt den Gast in diese Zeit zurück und ist an Romantik kaum zu überbieten.

Die richtige Unterkunft für jeden Anspruch

Ferienhäuser auf Rügen gibt es in allen denkbaren Variationen, z.B. an Größe und Ausstattung. Die Gastgeber sind besonders kinder- und familienfreundlich eingestellt, und entsprechend auf die Gäste ausgerichtet. Die Hotels auf Rügen bieten ein besonders vielfältiges Programm. Ob der Urlauber sich einen Aktiv-, Sport-, Party-, Abenteuer- und Erlebnisurlaub, oder doch einen Kultur-, Entspannungs- und Wellnessurlaub wünscht, er wird auf Rügen für alle denkbaren Vorstellungen und Interessen das passende Angebot finden.

Die Rügener Boddengewässer

12. Juli 2011

Die vielen Bodden und Meeresarme, die die Insel Rügen umgeben und diese auch in Ihrem Inneren zergliedern, prägen die Geografie dieser größten deutschen Insel und verschaffen ihr ihre nicht zu verwechselnden Umrisse. Jeder nautisch ein wenig versierte Mensch würde die Insel Rügen schon auf Grund ihrer Geografie von allen hunderttausenden Inseln unserer Erde ausmachen können.

Der Greifswalder Bodden im Süden der Insel ist der größte Bodden an den Gestaden Rügens. Ein Teil des Greifswalder Bodden ist der Rügische Bodden als deren gleichsam kleinerer Bruder. Letzterer bildet die Küste zur Insel im Gebiet zwischen dem Biosphärenreservat Südost Rügen und dem Schoritzer Wiek. Der Strelasund trenn die Insel vom Festland und wird bei Stralsund von zwei Brücken überspannt. Danach geht er in nordwestlicher Richtung in der Kubitzer Bodden über, der weiter nördlich vom Schaproder Bodden abgelöst wird. Der Schaproder Bodden trennt die beiden Inseln Rügen und Hiddensee voneinander. Östlich geht der Schaproder Bodden in das Udarser Wiek über und nördlich in den Vitter Bodden, benannt nach der Ortschaft Vitte auf Hiddensee. Wenn der Seefahrer hier nach rechts in Richtung Osten abbiegt, taucht er in die Boddenlandschaft des inneren Rügens ein. Als erster streckt sich der Wieker Bodden in Richtung Norden aus. Das Gewässer verengt sich dann an der Wittower Fähre auf eine Durchfahrt von weniger als einen halben Kilometer, um sich dann zum Breetzer Bodden wieder zu öffnen. Von diesem zweigt in Richtung Süden das Neuendorfer Wiek ab und im Nordosten schließt sich dem Breetzer der Breeger Bodden an. Diesen trennt nur eine schmale Landzunge von nicht einmal einem Kilometer Breite von der offenen See. Dem Breeger Bodden folgt in Richtung Südosten der Lebbiner Bodden, der bei der Ortschaft Lebbin mit dem auch nicht kleinen Tetzitzer See verbunden ist. Nun öffnet sich der Lebbiner Bodden nach Südosten hin dem größten Gewässer in Innern der Insel Rügen, dem Großen Jasmunder Bodden. Dieser hat eine Ausdehnung von etwa 10 km im Durchmesser. Weiter in Richtung Süden schließt sich diesem Gewässer der kleine Jasmunder Bodden an. Die beiden werden von einer Brücke getrennt, über die die Boddenstraße bei Lietzow führt.

In diesem kurzen Artikel wurde die Boddenlandschaft der Insel Rügen kurz vorgestellt, ohne dass hier alle Details erwähnt und genannt wurden. Der interessierte Tourist möge sich hierzu eine Karte der Insel zur Hand nehmen oder, noch besser, die Insel Rügen besuchen.

Yachting rund Rügen

06. Juni 2011

Die Insel Rügen zählt zu den beliebtesten Urlaubszielen in
Deutschland, was sicherlich zum einen an der Größe der Insel, aber
auch zum anderen an der reizvollen und abwechslungsreichen Natur
liegt. Aber nicht nur für den normalen Urlauber bietet sich Rügen an,
auch für die Spezies der Segler hat dieses Eiland Einiges zu bieten.
Rügen verfügt über einige größere Yachthäfen von denen aus man mit
Charter-Yachten zu Törns aufbrechen kann. Zu den größten Marinas
zählen hier insbesondere Lauterbach am Greifswalder Bodden und Breege
am Breeger Bodden. Ebenso bietet Stralsund – auf der Festlandseite zu
Rügen – eine große Ausgangsbasis für den Yachtsport.
Schöne Törnerlebnisse lassen sich rund um Rügen selbst erleben. In
wenigen Tagen kann man die Insel umrunden und dabei die schönsten
Flecken der Insel besuchen. Dank der Boddengewässer ist auch bei
Starkwind ein ausreichender Schutz vorhanden, wenn man sich nicht auf
die Ostsee hinaus begeben will. Insbesondere der Greifswalder Bodden
bietet mit seiner Größe ein willkommenes Segelrevier. Hier kann man
auch mit einem Kurztörn beispielsweise rund Vilm segeln.
Rügen selbst lässt sich in 2 Tagen locker umrunden – dann steht
allerdings das Segeln im Vordergrund und keine Landaufenthalte. Will
man etwas von der Natur an Land erleben, muss man mehr Zeit einplanen.
Hat man mehr Zeit, sollte man ggf. Hiddensee anlaufen oder für einen
längeren Trip bietet sich auch ein Ausflug nach Klintholm in Dänemark
an.

Tier- und Pflanzenvielfalt im Nationalpark Jasmund

10. März 2011

Mit gerade einmal 3000 Hektar Fläche ist der Nationalpark Jasmund der kleinste Nationalpark in ganz Deutschland. Dennoch ist er in landschaftlicher Hinsicht unglaublich vielfältig und beherbergt eine beeindruckende Vielzahl an Pflanzen und Tieren.
Teil des Parks ist unter anderem das größte geschlossenen Buchenwaldgebiet der gesamten deutschen Ostseeküste sowie die weit über die Grenzen Deutschlands hinaus berühmten Kreidefelsen, mitsamt dem 118 Meter hohen so genannten Königstuhl dem weltbekannten Wahrzeichen Rügens. Innerhalb des Nationalparks befinden sich außerdem zahlreiche Seen und Moore, aber auch Trockenrasen und Wiesen. Auch wer den höchsten Punkt Rügens, den 161 Meter hohen Piekberg, erklimmen möchte, muss sich dafür zum Nationalpark Jasmund begeben.
Ausgiebige Wanderungen durch den Park erlauben daher unvergessliche Natureindrücke und sind für Naturliebhaber unbezahlbare Erlebnisse. Besonders begehrt ist natürlich auch der unverstellte Blick auf die Kreidefelsen, hierfür sollten Sie ihre Schifffahrt zur Insel von Sellin, Binz oder Göhren aus starten. Einen imposanten seitlichen Blick auf die Kreidefelsen bekommen Sie von der Insel aus. Vom Königstuhl erreichen Sie den perfekten Ort für die so genannte Victoriasicht nach ein paar hundert Metern ganz gemütlich zu Fuß.
Für Tierliebhaber ist der Nationalpark ein kleines Paradies, denn die Tierwelt in Jasmund ist enorm vielfältig. Von verschiedenen Hirsch- und Reharten über kleine und größere Schlangen, Echsen und Frösche bis hin zu seltenen Vögeln und natürlich diversen Fischen ist im Park wahrlich so manche Gattung vertreten. Auch wer weniger Geduld hat und sich statt scheuen Tieren lieber auf die Suche nach ansehnlichen Pflanzen macht, ist mit einem Trip in den Nationalpark Jasmund gut beraten. Denn auch die Fauna im Nationalpark ist reichhaltig und gerade im Frühjahr und Sommer finden Fotographen hier wunderschöne Motive für ihre Urlaubsbilder.

Ferienlager auf Rügen

14. Januar 2011

Mein Vater arbeitete im Kraftwerk und der Betrieb richtete in jeden Sommerferien ein Ferienlager für die Kinder der Beschäftigten aus. Mein erstes Ferienlager führte mich in den Harz und das zweite in das Erzgebirge. Das war alles ganz schön, aber für uns Kinder etwas langweilig. Was sollte ein Kind an den Bergen schon reizen ?

Im nächsten Sommer sollte es an die Ostsee gehen. Ostsee … welch ein Zauberwort für uns Kinder. Man hatte schon so Einiges von älteren Mitschülern und Spielkameraden über jenes sagenumwobene und wohl wunderschöne Ferienparadies gehört, wo man den ganzen Tag baden und sich im weißen Sand wälzen konnte.

Dann war es so weit und eine Horde von 200 Kindern fuhr mit den Begleitern per Zug an die Ostsee. Das Ferienlager war in Breege-Juliusruh auf der Insel Rügen. Es war ein Zeltlager und befand sich direkt hinter den Dünen. Man konnte schon das Meer rauschen hören und die Luft schmeckte zart salzig. Erst einmal hieß es aber Schlafen gehen, denn wir waren am späten Abend angekommen. Den folgenden Tag konnten wir kaum erwarten. Nach dem Frühstück konnten wir dann die Dünen hinter uns lassen und standen vor dem Meer. Ich werde diesen Augenblick nie vergessen. Die Ostsee war noch viel schöner, als ich sie mir vorgestellt hatte. Blau in blau mit einem tatsächlich fast weißen Strand. Kleine weiße Schaumkrönchen zierten die wenigen, nicht allzu hohen, Wellen. Wenig später durften wir auch ins Wasser. Ja, es war kalt, aber man gewöhnte sich schnell daran. Schon am nächsten Tag empfanden wir die Wassertemperatur als recht akzeptabel und mit jedem weiteren Tag als noch angenehmer.

Im Ferienlager wurden außer Baden noch allerlei andere Freizeitbeschäftigungen angeboten. Es gab einige Tischtennisplatten, die allerdings immer heiß umlagert waren. Manchmal streiften wir durch den Küstenwald, der hauptsächlich aus Kiefern bestand und erschreckten die Mädchen. Das Baden war und blieb aber unser liebstes Freizeitvergnügen.

Einmal wanderten zum kleinen Fischerhafen von Breege, der am Breetzer Bodden lag. Hier sah das Wasser ganz anders aus als am Meer, wie ein großer Binnensee. Im Hafen lagen kleinere Fischkutter vertäut und es wurde frisch geräucherter Fisch verkauft. Frisch geräucherter Fisch ist noch einmal eine Klasse besser als Räucherfisch aus dem Laden. Die Makrelen und der Heilbutt waren oberlecker. Auf der kleinen Hafenmole durften wir dann auch angeln. Wir fingen kleine, kaum handlange, Barsche und hatten einen Riesenspaß.

Das war meine erste Bekanntschaft mit der Ostsee, die ich nie vergessen habe. Weitere Reisen an die Ostseeküste sollten im Laufe meines Lebens noch folgen.

Tipp für all jene, die dem Ferienlager-Zeitalter definitiv entwachsen sind und etwas mehr Komfort wünschen: Miete Sie eine gemütliche Ferienwohnung im Ostseebad Sellin auf Rügen. Mehr Infos hierzu finden Sie unter Fewo Sellin.

Geologie, Geografie und Klima

09. November 2010

Zusammen mit der zu Dänemark gehörenden Insel Man bildete Rügen vormals ein zusammengehöriges großes Plateau bestehend aus Kreidekalk. Dieses Plateau wurde von tektonischen Bewegungen der Erdkruste an die Oberfläche gedrückt. Durch Verwerfungen und Erosion ist der bei weitem größte Teil der damaligen Landmasse wieder verschwunden. Nur die Inseln Rügen und Man blieben von dieser Landmasse übrig. An Ihren markanten Kreidefelsen ist deutlich erkennbar, dass es sich quasi um Schwesterinseln handelt.

In seiner Geografie stellt sich die Insel als ein ungewöhnlich stark zerklüftetes Gebilde vor. Unzählige Halbinseln, Inseln und Bodden prägen das Gesicht Rügens. Dennoch wirkt dieses Gesicht nicht wie das einer alten Frau. Gerade die ungemein wechselnde Landschaftsabfolge macht Rügen zu einer der allerschönsten Ostseeinseln. Der Kern der Insel und die Jasmunder Halbinsel umschließen den Jasmunder Bodden, der wie ein Binnenmeer auf der Insel wirkt. Auch ist der Salzgehalt des Wassers im Jasmunder Bodden deutlich niedriger als im offenen Meer. Sogar ausgewiesene Süßwasserfische gibt es hier. Die eingangs erwähnten Kreidefelsen stellen eine weitere der landschaftlichen Perlen dar. Die Gruppe dieser Kreidefelsen trägt den Namen Stubbenkammer und der Königsstuhl ist der bekannteste von Ihnen. Schon der große Maler der Romantik, Caspar David Friedrich, ließ sich von ihnen bezaubern und widmete ihnen eines seiner bekanntesten Gemälde. Die Insel Rügen hat einige kleinere Ableger, deren bekannteste und größte Hiddensee ist. Weitere sind die Inseln Ummanz, Öhe, Heuwiese und Liebitz.

Die geografische Lage der Insel schlägt sich auch klimatisch nieder. Die Sommer sind mild und warm. Die Winter hingegen sind deutlich von den sich jeweils einstellenden Luftströmungen geprägt. Normalerweise wirkt das umgebende Meer als Wärmespeicher. Wenn jedoch Luftmassen aus dem Osten oder Norden anrücken, ist Rügen den kalten Winden schutzlos ausgeliefert und es können sich außerordentlich kalte Witterungsperioden einstellen.