Geschichte Rügens
Rügen ist eine Insel an der Ostseeküste. Mit einer Küstenlänge von 574 km, ist Rügen die grösste deutsche Insel. Durch die landschaftlichen Besonderheiten und die feinen Sandstrände zieht die Insel Touristen aus aller Welt an. Anscheinend wurde die Insel Rügen schon in der Steinzeit besiedelt. Heute findet man noch auf der Insel verschiedene Steindenkmäler, die aus dieser Zeit stammen. Grosssteingräber und Opfersteine sind heute noch erhalten geblieben. Der Name Rügen kommt von dem Stamm der Rugier, die etwas später Vorpmmern besiedelten. In dem 7. Jahrhundert zogen auf Rügen auch andere Stämme, wie die Ranen, ein westslavisches Volk. Die Ranen gründeten eine sehr starke militärische Flotte. Nicht mal die Dänen, die ihrerseits auch eine starke Flotte hatten, konnten die ranische Flotte über viele Jahre hinweg besiegen. Erst im 12. Jahrhundert gelangte es den Dänen, einen von den Ranen erbauten Tempel zu plündern. Dies bedeutete, dass die Ranen ihre Eigenständigkeit verloren. Ab diesem Augenblick an, wurden die Bewohner der Insel christianisiert. Im Jahre 1184 versuchten dann die Pommern die Insel zu besiegen, jedoch wurden auch sie von den Dänen besiegt. Also blieb Rügen für lange Zeit unter dänischer Herrschaft. Es wurden dänische Kirchen und Klöster gebaut, sowie neue Städte gegründet. Sogar deutsche Kolonisten wurden ins Land gebracht.Heute zählt Rügen zu den wichtigsten touristischen Attraktionen Deutschlands.